Wien: Auf Sissys Spuren

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Ein märchenhaftes Schloss, imposante Pferde, Riesenrad fahren und leckere Schnitzel. Eigentlich war ohnehin klar, dass Wien unserer damals neunjährigen Tochter Emmy super gefällt. Und tatsächlich hat sie das Sommerwochenende in der österreichischen Hauptstadt nachhaltig beeindruckt. Drei Sehenswürdigkeiten lohnen sich besonders für Familien mit Kindern.

 

Auf dem Steffl und der Stehtribüne der Hofreitschule

Der Wiener Schmäh und der hiesige Dialekt sind ja schon legendär. Besonders schön finden wir den „Steffl“ als Bezeichnung für den Stephansdom. Vom Südturm aus verschaffen wir uns einen Überblick über die Ausmaße der Stadt und die Lage der Bezirke. Dann erkunden wir die Innenstadt: Von der Votiv-Kirche vorbei an der Universität und am Rathaus bis zum Volksgarten. Wir machen noch einen Abstecher zum Museumsquartier, ehe wir zur Hofburg gehen und uns kurzentschlossen für eine eindrucksvolle Vorführung in der Spanischen Hofreitschule entscheiden - sehr zur Freude unserer Neunjährigen. Vorbei an der Albertina gehen wir zurück in Richtung Stephansplatz und kehren ein in de Sky Bar mit Blick auf den Steffl.

Auf den Spuren von Sissy

Am folgenden Tag fahren wir morgens nach dem Frühstück am Karmelitermarkt mit der U-Bahn-Linie 4 bis zur Station Schönbrunn, von wo es nur wenige Meter sind bis zum größten Schloss Österreichs. Dort lassen wir uns inmitten zahlreicher Touristen aus aller Welt durch die Sommerresidenz der Habsburger treiben und erkunden die wunderschöne Barockanlage. Wir schlendern auf Sissys Spuren von der Parterre vorbei am Neptun-Brunnen bis hoch zur Gloriette, von wo wir einen tollen Blick über die Region haben. So sieht er also aus, der Wienerwald. Absolut lohnenswert ist zudem der Besuch des Irrgartens und des anspruchsvollen Labyrinths. Hier wartet auf die Kids auch ein toller Spielplatz.

Im altehrwürdigen Prater

Gegen Abend gelangen wir von der Station Praterstern in weniger Schritten zum altehrwürdigen Vergnügungspark unweit der Donau. Mitten im Prater finden wir mit etwas Glück noch einen Tisch für drei im riesigen Biergarten vom Schweizerhaus. Auch wenn es in der Stadt sicher noch wesentlich bessere Restaurants gibt, sind das Wiener Schnitzel ebenso wie die mächtige Schweinsstelze deutlich über Biergarten-Durchschnitt. Anschließend lassen wir uns noch etwas über den Rummel treiben und erleben auch die glitzernde, laute Welt des Prater - natürlich auch das Riesenrad. Nach diesem Trubel lassen den Tag ruhiger ausklingen - in einer der gechillten Strandbars am Donaukanal.
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