Stoppover in Dubai: Tipps für einen tollen Tag

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Stoppover Dubai

Dass wir ziemlich gut gelaunt in Dubai ankommen, liegt ein wenig auch an der Fluglinie Emirates. Vor der Gepäckausgabe verteilt das Personal leckere Eiscreme an die Fluggäste – eine kleine Geste, die die Stimmung aber erheblich steigert. Dank reibungslosem Service, Super-Infrastruktur und toller Hotel-Auswahl sind wir wenige Minuten und drei Metro-Stationen später in schicken Rove City Center an der Station Deira City Centre. Das ist unser Basislager für knapp eineinhalb Tage in der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Fontänen-Shows an der Dubai Mall - abends bei 35 Grad

Da wir erst am Nachmittag ankommen, verbringen wir die Dämmerung und den Abend rund um die Dubai Mall - ein Riesending am Fuße des Burj Khalifa. Das klimatisierte Shopping-Monster überfordert uns etwas, so dass wir uns lieber die Fontänen-Shows auf dem künstlichen See nebenan ansehen. Das Irre: Auch nach Einbruch der Dunkelheit sinkt die Temperatur an diesem Juli-Abend nicht unter 35 Grad. Vor unserer Rückkehr mit der Metro ins Hotel sichern wir uns noch 18-Uhr-Tickets für das Burj Khalifa für den nächsten Tag.

Dubai zu Lande, im Wasser und in der Höhe

Da wir aus Kuala Lumpur in Dubai gelandet sind, wachen wir etwas gejetlagt um 5:45 Uhr auf. Um 7 Uhr starten wir zu Fuß zu unserer Stadterkundung - bei 32 Grad. Weil an der Station Deira City Center gerade gebaut wir, spazieren wir zu Fuß in Richtung Creek, der Alt-Deira und Alt-Dubai teilt. Wir wandern weiter auf der Deira-Seite bis hin zu den Gewürz- und Gold-Souks. Was wir langsam merken: Heute ist Freitag, das hiesige Wochenende. Einige Einrichtungen sind geschlossen, aber vor allem an der Motivation der Händler ist an diesem Feiertags-Morgen spürbar im Keller. Wir werden nur semi-motiviert zum Kauf animiert - aber selbst das reicht uns schon. Wir setzen mit dem Taxi-Boot für 25 Cent über zum alten Souk von Dubai. Dann marschieren wir weiter durch die Märkte bis zum Ableger Al Ghubaiba. Um 10.30 Uhr haben wir bereits mehr als 10 Kilometer auf der Laufuhr und zu dritt rund 5 Liter Wasser getrunken.

Von der Fähre ab Al Ghubaiba erblicken wir die tolle Skyline

Wir buchen ab Al Ghubaiba für 15 Euro pro Nase die Fähre zum Canal-Wasserstation, wo der Creek wieder ins Meer führt. Auf dem Weg dorthin haben wir zwar etwas Seegang, aber ausgezeichnete Ausblicke auf die Skyline und auch das Hotel Burj Al Arab. Dann steigen wir im sandigen Nichts aus und gehen zum Hospital an der Jumeirah Road. Wir stoppen ein Taxi, fahren diese zentrale Straße etwa vier Kilometer zum gleichnamigen Strand und lunchen passenderweise lunchen wir bei Friday’s. Die Jumeirah Moschee direkt nebenan ist angesichts der Gebete freitags für Besucher geschlossen, aber wir machen einige tolle Bilder von außen. Nach einigem Suchen finden wir dann auch einen Zugang zum Jumeirah Beach nördlich des Wasserparks. Dort die erhoffte Abkühlung fällt buchstäblich in Wasser: Nie haben wir in wärmeren (30 Grad) und salzhaltigerem Wasser gebadet. Das holen wir nach unserer Taxi-Rückfahrt ins Hotel Rove im dortigen Dach-Pool nach, ehe wir der Deira City Mall nachmittags noch einen Besuch abstatten.

Burj Khalifa: Auf der höchsten Aussichtsplattform der Erde

Später nehmen wir den Hotel-Shuttlebus zur Dubai-Mall, wo wortwörtlich der Höhepunkt folgt: Für knapp 90 Euro (Erwachsenen-Ticket) düsen im 828 Meter hohen Burj Khalifa bis in den 148. Stock und werden auf 550 Meter in der höchsten Aussichtsplattform der Welt mit Gebäck und Saft empfangen. Nach dem Sonnenuntergang unten erleben wir oben noch einen zweiten Sundowner - sensationell! Zudem sehen wir die Fountain-Show aus luftigen Höhen und genießen tolle Ausblicke in einer Fast-Vollmondnacht. Später erleben wir noch die Stockwerke 124 und 125 - die etwas günstigere Variante.
Fazit: Trotz des saftigen Preises ist der Besuch des Burj Khalifa noch beeindruckender als etwa der CN Tower in Toronto oder des Menara KL Towers in Kuala. Daumen hoch dafür. Als Familie haben wir uns gefragt, ob der Sommer tatsächlich eine geeignete Reisezeit für Dubai ist. Selbst für uns als Sonnenliebhaber war die Hitze von mehr als 40 Grad teils unerträglich. So wurde auch die für uns traditionelle Stadterkundung zu Fuß zu einer echten Hitzeschlacht in Glutofen.
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