Die Mischung macht’s: Drei perfekte Tage für Familien in Hamburg

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In der Karwoche 2019 zeigt sich am Himmel über Hamburg keine Wolke – und schon gar kein Regen! So richtig repräsentativ sind unsere drei Tage im Tor zur Welt ohne etwas Schmuddelwetter demnach nicht. Unseren Entdeckungstouren, die wir als zwei Familien mit drei Kindern (5, 9 und 10 Jahre)unternehmen, tut das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bei strahlendem Sonnenschein und stabilen 20 Grad macht das Entdecken der Hansestadt so richtig Spaß. Und das Programm für die drei Tage enthält die richtige Mischung bereit mit Höhepunkten für Groß und Klein.

Tag 1: Kreuz und quer durch die Speicherstadt

Vom hippen Hotel Meininger spazieren wir zum nahegelegenen Bahnhof Altona und nehmen eine S-Bahn zu den Landungsbrücken. Mit der Hamburg Card fahren wir bequem mit Bussen, Bahnen und den HVV-Hafenfähren und genießen Ermäßigungen in vielen für Touristen spannenden Einrichtungen. Vom Elbufer aus gehen wir noch ein Stück zu Fuß zum im Jahr 2000 eröffneten Miniatur Wunderland in der Speicherstadt. Unsere Einlass-Zeit zwischen 8 und 9 Uhr haben wir vorab online gebucht. Mehr als drei Stunden verbringen wir in dieser sagenhaften Welt mit der größten Eisenbahnanlage der Welt. Nacheinander besuchen wir Nachbildungen von Amerika, Hamburg, Skandinavien, Österreich, Mitteldeutschland, der Miniatur-Stadt Knuffingen, Bayern, Italien und der Schweiz. Die Liebe zum Detail und der Wechsel zwischen Tag und Nacht faszinieren uns ein ums andere Mal - vor allem Skandinavien mit Ebbe und Flut, die Hamburg-Highlights sowie der Flughafen mit einem Flug des Millennium Falken zum Todesstern. Im Untergeschoss ist zudem reichlich Raum für irrwitzige Verschwörungstheorien, einen mächtigen Vulkanausbruch und eine Schokoladenfabrik.
Nachdem wir das Miniatur Wunderland wieder verlassen haben, schütteln wir uns wieder groß, snacken in der Sonne an der Brookbrücke und gehen ein paar Meter weiter ins Speicherstadtmuseum. Dort starten wir um 13 Uhr mit der ausgezeichneten Entdeckertour für Kinder und die ganze Familie. Im Museum und quer durch die Speicherstadt erkunden wir viele spannende Hintergründe über dieses Viertel und erfahren etwa, was eine Stichprobe ist und wie Kakaobohnen schmecken. Anschließend spazieren wir kreuz und quer entlang der Fleete durch die Speicherstadt bis hoch zum Chilehaus - und zurück vorbei am pittoresken Wasserschloss und den Spielplätzen an der Stockmeyerstrasse und am Grasbrookpark in der neuen Hafencity. Als weiterer Höhepunkt wartet die anschließende Besichtigung der Elbphilharmonie. Wir nehmen die - derzeit noch kostenlose - Rolltreppe hoch zur Aussichtsplattform auf dem Backsteingebäude. In der Nachmittagssonne genießen wir den herrlichen Ausblick über die Elbe nach Westen, ehe wir zum Dinner im nahegelegenen Restaurant Heimathafen einkehren und Hamburger Spezialitäten wie Labskaus und Pannfisch essen - lecker.

Tag 2: Auf und unter der Elbe

Auch unser zweiter Tag in Hamburg beginnt an den Landungsbrücken von St. Pauli. Dort erwartet uns ein kostenloses Abenteuer: Am Eingang zum 1911 gebauten Alten Elbtunnel fahren wir mit einem alten Lastenaufzug in fast 25 Meter Tiefe hinab und spazieren 500 Meter unter der Elbe hindurch nach Steinwerder. Von der Elbinsel haben wir einen gigantischen Blick auf die Hamburger City sowie die Museumsschiffe Cap San Diego und Rickmer Rickmers. Zurück am anderen Elbufer schnappen wir uns noch ein Fischbrötchen an Brücke 10 und buchen bei Barkassen Meyer die große Hafenrundfahrt. Eine Stunde unterhält uns ein launiger Kapitän mit allerlei Informationen über Hamburg, Altona den Containerhafen und die neue Hafencity. Das Vergnügen haben wir bei inzwischen 22 Grad, Sonne und weiterhin strahlend blauem Himmel. Nach der Rundfahrt gönnen wir uns alle einen Cocktail im Beachclub Strand Pauli und chillen in Sand. Dann bekommen die Kids kurz große Augen, denn wir gehen gemeinsam über den Kiez - von der Davidstraße über der Spielbudenplatz und die Reeperbahn bis zur Großen Freiheit. Während die Kinder dann auf dem Spielplatz am Paulinenplatz toben, spielen, besuchen die Väter das altehrwürdige Millerntor-Stadion des FC St. Pauli. Den Nachmittag verbringen wir dann im Schanzenviertel zwischen Schulterblatt und Sternschanze. In der Frühlingssonne sitzen wir zunächst in Tim Mälzers Bullerei und besuchen anschließend den tollen BaSchu-Spielplatz in der Schanze. Um 18 Uhr essen wir superleckeres Dinner im koreanischen Restaurant Bok.

Tag 3: Karoline, Michel und Georg

Startpunkt an unserem dritten Tag in Hamburg ist der Bahnhof Dammtor. Von dort spazieren wir zu den herrlichen Parkanlagen Planten und Blomen, wo die Kinder sich erst einmal vergnügen auf dem Spielplatz an den Bullerbergen. Anschließend statten wir mit dem benachbarten Japanischen Garten mit dem Teehaus einen Besuch ab, ehe wir durch das schmucke Karolinenviertel mit einigen tollen Shops und Boutiquen zum Heiligengeistfeld schlendern, wo gerade der Frühlingsdom stattfindet. Über die Großen Wallanlagen spazieren wir weiter zur Kirche St. Michaelis. Am Michel, der bekanntesten Kirche Hamburgs, gehen knapp 500 Stufen hoch zur Aussichtsplattform, wo sich uns ein herrlicher Blick über die Elbmetromole eröffnet. Wieder unten stoppen wir kurz an den Krameramtstuben und gehen weiter zum Großheumarkt in der Neustadt. Dann wird es etwas feiner in der Großen und Hohen Bleiche sowie am Gänsemarkt und am Jungfernstieg. Am Café Alex setzen wir uns an die Binnenalster, essen ein Eis und blicken auf die schöne Fontäne. Am wunderschönen Rathaus erhalten wir zunächst eine Führung durch die Kinder, die sie mit Hilfe des Reiseführers „Augen auf: Wir entdecken Hamburg“ vorbereitet haben. Am späteren Nachmittag gehen wir vorbei an der Alster und dem Hotel Atlantik zu einem tollen Spielplatz im Stadtteil Sankt Georg. Abends essen wir im Restaurant „ahoi“ von Steffen Henssler. Nach einer U-Bahn-Fahrt von der Mönckebergstraße zum Rödlingsmarkt gibt es nach nach drei tollen Tagen einen Absacker am Heumarkt.
Die Mischung zwischen Höhepunkten für Groß und Klein hat für uns absolut gepasst in Hamburg. Bevor wir die Hansestadt wieder verlassen haben wir unweit unseres Hotels Meininger ein echtes Juwel entdeckt: Hinter dem Platz der Republik befindet sich der Altonaer Balkon, der uns einen wirklich sagenhaften Blick auf die Elbe und das Kreuzfahrt-Terminal Cruise Center eröffnet.
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