Montenegro: Schwarzer Berg mit toller Küste

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Montenegro

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Nach dem Flug nach Dubrovnik schlagen wir unser Lager in Montenegro direkt an der Grenze nach Kroatien auf: Vom Hotel Iberostar Herceg Novi aus unternehmen wir einige Touren entlang der herrlichen Küstenlandschaft. Neben Herceg Novi und Dubrovnik sind auch Kotor und Perast in Reichweite und lassen sich so bequem mit unserem herbstlichen Strandurlaub kombinieren.

Da wir mehr als die Hälfte des Urlaubs auf unser Gepäck warten mussten, haben wir auf Wanderungen im bergigen Hinterland Montenegros leider verzichten müssen. Bei der Buchung des Mietwagens ist es wichtig anzugeben, dass Grenzübertritte geplant sind.

Herceg Novi Küstenort auf der Sonnenseite


Vom Hotel Iberostar gehen mehrmals täglich Taxi-Boote nach Herceg Novi. Anfang Oktober entscheiden wir uns bei 23 Grad und mittlerer Bewölkung hingegen für einen Spaziergang durch die Bucht von Igalo, vorbei an Topla in die Altstadt von Herceg Novi. Entlang der schönen, rund sechs Kilometer langen Strecke ist bereits die Nachsaison spürbar. In der Nähe des Kurzentrums „Dr. Simo Milošević“ treffen wir einige Besucher, die komplett mit angeblich leicht radioaktiven Meeresschlamm beschmiert sind - aus therapeutischen Zwecken. Über den Spazierweg Pet Danica gelangen wir vorbei am örtlichen Wasserball-Stadion schließen zum historischen Stadtkern Herceg Novis mit seiner Festung Forte Mare. Insbesondere die heute als Open Air Theater genutzte Kanli Kula Festung gefällt uns sehr. Der Name steht im Türkischen für „blutiger Turm“. In dem ehemaligen Gefängnis finden regelmäßig Theatervorstellungen statt. Von der Tribüne haben wir zudem einen erstklassigen Blick auf das Hotel Iberostar auf der anderen Seite der Bucht. Während das Hotel dort nachmittags früher im Schatten der hügeligen Halbinsel steht, hält sich die Sonne in Herceg Novi wesentlich länger.



Kotor Schmuckstück am Ende der Bucht


Die Fahrt vom Hotel Iberostar vorbei an Herceg Novi führt uns durch die sehenswerte und knapp 30 Kilometer (Luftlinie) lange Bucht von Kotor, die uns stark an einen Fjord erinnert. Insgesamt benötigen wir für die 50 Streckenkilometer rund 75 Minuten. Hinter jeder Kurve sind wir aufs Neue erstaunt über die tollen Ausblicke auf die Bucht und die dahinter liegenden, mächtigen Berge Montenegros. In der alten Handelsstadt Kotor parken wir an der Mall Kamelja, gehen wir in Richtung Altstadt und wandern entlang der Stadtmauer hoch zur Festung des heiligen Johannes - schweißtreibend, aber wunderschön. Wir machen ungefähr 1000 Bilder von dieser herrlich gelegenen Stadt und der Bucht. Einzig das viel zu große Kreuzfahrtschiff im Wasser wirkt hier wie ein Fremdkörper. Nach dem Abstieg verbringen wir noch etwas Zeit im der historischen Altstadt, die trotz Nebensaison ziemlich gut von Touristen aus aller Welt gut besucht ist. Auf dem Rückweg nach Herceg Novi machen wir noch einen Stopp in Perast. Dieser alte Handelsort stand lange unter venezianischer Herrschaft und ist durch viele Villen geprägt. Besucher haben einen tollen Blick auf die beiden kleinen vorgelagerten Inseln St. Georg und St. Marien auf dem Felsen und die Meerenge von Verige