Bonaire: Wer A sieht, muss auch B sehen

Curaçao: Einfach nur dushi

Bonaire übt mit seinen 18.000 Einwohnern und seiner Natürlichkeit ganz sicher den größten Charme der ABC-Inseln auf uns aus. Dazu trägt die übersichtliche und sympathische Hauptstadt Kralendijk ebenso bei wie die frei laufenden Flamingos, Esel und Leguane. Im Norden dominiert der Nationalpark Washington Slaagbaai, im Süden die Salinen zur Salzgewinnung. Der größte Schatz befindet sich allerdings unter der Wasseroberfläche…

 

Zu Lande:

Wir erkunden die Insel während einer Rundfahrt. Von unserem sehr schönen Oasis Guesthouse in Belem fahren nordwärts vorbei am Flughafen und Kralendijk und dann weiter westwärts. Hinter dem Tauchplatz 1000 Steps stoppen an einem Vista Point, ehe wir in Richtung Inselmitte abbiegen und die älteste Stadt der Insel, Rincon, passieren.

An der Nordküste besuchen wir Boka Onima, eine heilige Städte der hiesigen Indianer mit Schriftzeichen aus dem Jahr 300 vor Christi. Zugleich befindet sich hier hinter den Kakteen-Feldern eine wirklich einzigartige, wilde Bucht an der wilden Ostküste.

Später setzen wir die Fahrt fort zum Seru Largu, einem 123 Meter hohen Hügel im Zentrum Bonaires. Vor dort eröffnet sich ein gigantisch-schönes Panorama über die Insel und Klein-Bonaire. Schließlich fahren wir noch zum Strand Cai am Lac Bay, dem besten Platz, um Flamingos zu beobachten



Zum Abschluss passieren wir den Surfer-Strand Sorobon, den Leuchtturm sowie den Kitesurfer-Beach ganz im Süden, ehe wir am mächtigen Salzpier stoppen und dann nach Belem zurückkehren.

Zurück im Oasis Guesthouse treffen wir unsere Gastgeber Kim und John. Gemeinsam mit ihnen und den weiteren Gästen lassen wir den Tag beim Barbecue ausklingen.

An den folgenden Tagen gibt uns John immer wieder tolle Tipps: Wir essen beim Food-Truck King Kong Burger, besuchen das monatliche, kulinarische Fest Taste of Bonaire, lunchen lecker in Karels Beach Bar, erleben im Beachclub-Restaurant Ocean Oasis (gehört nicht zum Guesthouse Oasis) den schönsten Sonnenuntergang des Urlaubs und entdecken viele schöne Ecken dieser charmanten Insel. Entlang der Westküste weisen beschriebene, gelbe Steine auf das größte Versprechen der Insel hin: die unbeschreiblich schöne Unterwasserwelt.


Im Wasser:

Nicht umsonst zählt die Unterwasserwelt vor Bonaire zu den schönsten Tauch- und Schnorchel-Revieren der Erde. Ein Grund dafür ist sicher die Gründung des Bonaire Marine Parks im Jahre 1979. Die Park-Leitung „Stinapa“ setzt sich für den Schutz der Tauchregionen ein und finanziert sich unter anderem durch Tauchgebühren. Die meisten der tollen Riffe, die wir bequem vom Strand aus erreichen,sind in tollem Zustand. Wir nutzen die Zeit in Bonaire, um bei den Tropical Divers unseren Tauchschein zu machen.

Unseren aller ersten Tauchgang im Freiwasser haben wir am Calabas Reef. Später kommen noch weitere Dives hinzu am Bachelor’s Beach, am Salt Pier, an den Riffs Something Special und Oilslick Leap sowie natürlich an den berühmten 1000 Steps.

Als Anfänger haben wir natürlich nicht viele Vergleichsmöglichkeiten. Aber in Bezug auf Sauberkeit, Sicherheit, Sicht, Riff-Qualität und Tiervielfalt bleiben bei uns keine Wünsche offen. Neben vielen anderen Unterwasser-Bewohnern sehen wir Hohlkreuz-Garnelen, Meeres-Schildkröten, Muränen, Kugelfische, Stabfische, Skorpionfische, Aale, Feuerfische, Kraken, Krabben, Barracudas, Tarpunen sowie Tunfisch-Schwärme. Da alle Tauchgänge vom Ufer aus starten, sind für uns drei Tauchgänge täglich ohne großen Stress möglich - auch wenn wir abends angemessen platt sind.