Dubrovnik: Tipps für den Besuch der Altstadt

dreisezeit
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Wer Zeit und Geld sparen möchte, sollte den Besuch von Dubrovnik vorab etwas planen. Welche Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Programm? Wo stellen wir unser Auto am besten ab? Und die möglicherweise wichtigste Frage: Sind an diesem Tag auch Reisende von Kreuzfahrtschiffen vor Ort? Sollte dem so sein, so wird es in der ohnehin schon gut besuchten historischen Altstadt richtig eng.


Parkplatz vorab online buchen

Wir fahren an einem Freitag Anfang Oktober nach Dubrovnik. Ein Kreuzfahrtschiff ankert zwar nicht, aber mehrere Busse spülen Touristen aus aller Welt in die historische Altstadt. Wir steuern Dubrovnik von Montenegro aus an und stellen unseren Mietwagen direkt auf unserem vorab online reservierten Parkplatz ab. Wir reden uns ein, dass die 20 Euro für den zentralen Parkplatz bei Dailyparking tatsächlich vergleichsweise okay sind. Kommunikation und Service sind in jedem Fall top.

Erster Überblick vom Hausberg Srd

Um kurz vor 10 Uhr gehen wir an diesem sonnigen Herbst-Tag in wenigen Minuten zu Fuß zur Talstation der Seilbahn. Nach zehnminütiger Wartezeit fahren hoch auf den Mount Srd - das dürfte in der Hauptsaison deutlich länger dauern. Vom knapp 400 Meter hohen Hausberg verschaffen wir uns einen tollen Überblick über die wunderschöne Bucht von Dubrovnik. Wir sehen die roten Ziegeldächer der Altstadt ebenso wie die kleine vorgelagerte Insel Lokrum. Anschließend gehen wir über den öffentlichen Trail hinab in die Stadt - schöner, etwa halbstündiger Marsch.

Unten angekommen besuchen wir zunächst Fort Lovrijenac - den heiligen Gral aller Fans der HBO-Serie Game of Thrones. Unzählige Reiseführer leiten kleinere und größere Gruppen zu einigen Originaldrehorten der Serie. Wir genießen einfach diese neue Perspektive auf die bestens erhaltene Altstadt, die als nächstes auf unserem Programm steht. Am Pile Gate herrscht trotz Nachsaison eine unfassbare Menschendichte. Die Stadt will den Strom etwas lenken, indem Laufwege nun Einbahnstraßen sind. Das gilt etwa für den Weg vom Pile Gate zur Hauptgasse Stradun, von Einheimischen auch „Placa“ genannt. Dieser weiße Hauptweg von Dubrovnik auf dem glatten, stets nass ausschauenden Kalkstein verbindet das Pile-Tor mit dem Ploce-Tor. Die Fußgängerzone mit den ebenmäßigen Häusern links und rechts lädt einfach zum Flanieren ein

Baden am Fuße der Stadtmauer

Im Süden der Altstadt tummeln sich hinter der Stadtmauer sogar noch einige Schwimmer in der Badebucht. Bei nächstem Mal nehmen wir sicher auch die Badehose mit. Anschließend entscheiden wir uns für die Begehung der Stadtmauer - 64 Euro für zwei Erwachsene und eine Elfjährige sind preislich allerdings grenzwertig. Wie auch immer: Die gut zwei Kilometer auf der Stadtmauer um die Altstadt eröffnen uns aber immer neue Perspektiven auf das rote Ziegelmeer der Häuser, auf unzählige Wäscheleinen, auf das Fort Lovrijenac und auf die herrliche Bucht. Und am späten Nachmittag stehen wir in einigen Nischen tatsächlich abseits großer Menschenmengen auf der Stadtmauer. Wichtig für den Besuch auf der Stadtmauer: Toiletten sind hier ziemlich rar.