Townsville: Am Castle Hill zur Strand-Figur

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Als wir an einem Januar-Sonntag über eine schöne Strecke aus Airlie über die Mango-Hauptstadt Bowen (Big Mango) und Ayr in Townsville ankommen, denken wir zunächst, hier wäre etwas passiert: Es ist kurz vor 18 Uhr und die Straßen der 190.000-Einwohner-Stadt sind wie ausgestorben.

Beruhigt merken wir in unserem schicken Hotel The Ville, dass dem nicht so ist. Hier ist deutlich mehr los. Das Casino des Hotels lockt an diesem Sonntag offenbar Gäste jeden Alters an - ein Eldorado für Peoplewatcher: 18-Jährige die ihren Geburtstag feiern und erstmals spielen dürfen, Touristen aller Kulturkreise, die das Glück herausfordern und offenbar sehr wohlhabende Rentnerinnen, die vermutlich jede Woche zocken und reihenweise Cocktails schlürfen! Obwohl uns unsere Neunjährige Löcher zu Roulette und Co. in den Bauch fragt, bleiben wir Casino-Zuschauer - nicht so unser Ding. Stattdessen investieren wir abends in tolle Burger und Pizza im hoteleigenen Restaurant Quarter Deck.



Am Tag darauf ist in der Stadt ein wenig mehr los, als wir morgens bei 32 Grad die Stadt erkunden. Nach eine Stopp bei der Touristeninformation direkt neben dem Sugarshaker (einem Hotel in der Form eines Zuckerstreuers) wandern wir in auf den Hausberg von Townsville, den Castle Hill. Das bedeutet fast 1.100 Stufen hinauf auf 286 Meter über den Ziegensteig. Wir sind in guter Gesellschaft - etwa 2.500 Locals pro Tag erachten den Aufstieg als ihr persönliches Fitnesstraining. Der 360-Grad-Blick von oben rechtfertigt alles: Wir überblicken die Küste rund um Townsville mitsamt Hafen und der vorgelagerten Magnetic Island, reihenweise Militäranlagen und sehen sogar westwärts in Richtung Hinterland.


Nach dem Abstieg besuchen wir das Meeresaquarium Reef HQ und erhalten einen Vorgeschmack auf unseren geplanten Trip zum Great Barrier Riff. Wir erleben springende Krokodile, Barramundis und viele kindgerechte Erläuterungen erfahrener Volunteers über die hiesige, nicht ganz ungefährliche Meereswelt. Der Besuch ist die 70 AUD für uns drei allemal wert.

Zwei Stunden später holen wir uns im naheliegenden Hotel unsere Strandsachen marschieren gleich weiter zur Promenade The Strand: Mit Boogieboard bewaffnet baden wir an zwei benetzten Stränden und schwimmen dann bis 18 Uhr im Rock Pool. Anschließend geht es im Sonnenuntergang zurück am von reihenweise sport-aktiven Townsvillern besiedelten The Strand zum Hotel. Auch wir haben nach dieser tollen Stadtbesichtigung zu Fuß mehr als 20 Kilometer auf der Laufuhr.
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