Sydney: Wasser, Wellen und Wallabys

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Okay, unser Basislager im Rotlichtviertel Sydneys aufzuschlagen, war keinem höheren Plan entsprungen. Aber alles in allem haben wir uns am Kings Cross in unserem Holiday Inn Potts Point sauwohl gefühlt – tolle, zentrale Lage direkt an der Metrostation, viele Restaurants in der Nähe und haufenweise spannende Typen.

Direkt nach unserer Ankunft aus Sydney kaufen wir uns drei <a href=“https://www.opal.com.au/en/about-opal/opal_for_visitors/“>Opal-Pässe</a> für die bargeldlose Nutzung von Bussen, Bahnen und Fähren und laden diese auf. Über die fünf Tage kommen wir mit der Faustregel „Pro Tag und pro Erwachsener etwa 10 bis 15 AUD“ ganz gut hin. Unsere Neunjährige fährt für etwas mehr als die Hälfte.

 



Mit Flipflop-Hornhaut zum Bondi Beach

Unsere erste Metro-Fahrt geht von Kings Cross direkt zwei Stationen weiter zur Bondi Junction. Die gut zwei Kilometer zum wohl bekanntesten Strand Australiens spazieren wir und holen uns gleich mal die nötige Flipflop-Hornhaut. Der Ausblick vom südlichen Iceberg ist echt eine Wucht. Gut eingecremt reiten wir gleich mehrfach auf den tollen Wellen der Tasman Sea - zwischen Rettungsschwimmern und Strandschönheiten. Zurück zur Bondi Junction nehmen wir den Bus 380 und sind mit der Metro fix wieder am Kings Cross.

Foto-Geheimtipp für Motive von Oper und Harbour Bridge

Nach gut zehn Stunden Schlaf sind wir weitgehend in der Zeit angekommen. Gestärkt durch ein imposantes Hotel-Frühstücksbüffet brechen wir um 10 Uhr bei mehr als 30 Grad auf zur Stadterkundung. Von Kings Cross gehen wir über die William Street zum Hyde Park. Wir biegen ab, schauen kurz in die St. Mary‘s Cathedral vorbei, ehe wir vorbei an den Hyde Park Barracks auf der Macquarie Street zum Hafen schlendern. Wir kommen direkt an der wirklich herrlichen Oper raus - Wahnsinns-Bauwerk.


Wir machen reichlich Fotos vom Circular Quay aus, von wo aus auch die Fähren abgehen. Ein Geheimtipp sind Fotos vom per Aufzug erreichbaren Cahill Expressway zwei Etagen höher: Von hier aus fängt man Oper und Harbour Bridge auf einem Motiv ein - wir bekommen sogar noch ein ankerndes Kreuzfahrtschiff dazu.

Gegen Mittag spazieren wir bei Mega-Hitze zum Pylon der Harbour Bridge - Spitzname Kleiderbügels. Dann lunchen wir auf der Darling Harbour Seite im Baumschatten des Observatoriums. Nach der Stärkung erkunden wir den schönen Barangaroo Park inklusive der Fels-Eventlocation The Cutaway, ehe wir durch The Rocks ans Wasser zurück gehen. Nachdem wir um 15 Uhr die Oper umrundet und gefühlte zwei Millionen Fotos gemacht haben, schlendern wir an der Farm Cove durch den schönen Botanischen Garten zum Aussichtspunkt Mrs. Macquarie‘s Chair. In der Nähe beginnen bereits die Vorarbeiten zur anstehenden Silvesterfeier mit Feuerwerk im Hafen.

Zoo-Besuch mit Skyline-Blick

Tags darauf marschieren wir morgens erneut zum Circular Quay. Wir buchen Fähre und Tickets für den Taronga Zoo (ca. 110 AUD für zwei Erwachsene und ein Kind). Nach der Fähr-Überfahrt mit erneut herrlichen Ausblicken auf die Skyline gehen wir per Gondel auf Sky Safari zum höher gelegenen Eingang.

Im Taronga Zoo sehen wir zahlreiche Tiere, vorwiegend der südlichen Hemisphäre insbesondere aus Australien. Stark sind die Vogel- und Robbenvorführungen. Und stets im Hintergrund: der atemberaubende Blick auf die Skyline Sydneys. Bis zur Schließung um 17 Uhr vergeht die Zeit wie im Flug. Wir setzen direkt wieder über in den Hafen und spazieren noch etwas durch den Finanzdistrikt zum Martin Place und fahren anschließend zum Kings Cross. In der Dämmerung erleben wir den El Alamein Brunnen und das sympathisch-schräge Rotlichtviertel. Das Polizeirevier nebenan erinnert uns an die Hamburger Davidwache.

Heute geht nach Manly:

Nach einer Wanderung durch Little Italy, Woolloomooloo und vorbei am Finger Wharf geht es durch den Botanischen Garten zum Circular Bay. Etwa 30 Minuten dauert das Übersetzen nach Manly. Kurz vor der Ankunft merken wir, dass die Sydney-Bucht in der Nähe der Heads auch an schönen Tagen rauh sein kann.

Als wir in Manly ankommen, haben wir knapp 14 Uhr, 26 Grad, nur noch wenige Wolken und eine mächtige Sonne. Wir spazieren über The Corso zum Manly Beach und gehen in eine Brandung, die durchaus mit Bondi mithalten kann. Allerdings ist die Strömung hier deutlich tückischer.

Lohnenswert ist auch der steile Trail zu den Northern Heads inklusive Memorial-Veteranenroute, wo der Fairfax View alle Mühen belohnt. Nach mehreren Badegängen gehen wir über den Corso zurück zum Pier. Dort erwischen wir gegen 19 Uhr gerade noch die Sundowner-Fähre: Wir erleben einen Mega-Sonnenuntergang bei der Hafeneinfahrt - welch ein schöner Abschied von Oper und Kleiderbügel.
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