Singapur: Die vielfältige Stoppover-Metropole

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Singapur zählt für uns neben Hong Kong zu jenen asiatischen Städten, die es trotz ihrer Größe Touristen sehr einfach machen. Bereits die Immigration läuft sehr geordnet ab, am Kofferband des Flughafen Changi wartet unser Gepäck schon auf uns. Und auch die knapp 10 Euro pro Tag und Nase für die Metro sind gut investiert für ein sehr leistungsfähiges und leicht verständliches ÖPNV-Netz. Wir fahren mit einem Umstieg (wegen einer Baustelle) mit der grünen Linie bis Queenstown. Nach knapp 15 Minuten Fußmarsch mit Trolleys kommen wir komplett durchgeschwitzt im Hotel Alexandra Park an. Nach dem Einchecken erfrischen wir uns erst einmal im nachts blau beleuchteten Pool über den Dächern der Stadt im 7. Stock – saugut!

 

Ce La Vi Bar: Ausblick aus dem 57. Stock

Am nächsten Morgen frühstücken richtig asiatisch lecker in der Toast Box nebenan. Dann marschieren wir bei knapp 30 Grad im Schatten und Sonne zur Metrostation Redhill, wo heute angesichts einer Baustelle aber nur Shuttlebusse fahren. Mit einem fahren wir zur Station Outram Park, von wo es dann per Metro weitergeht zum Raffles Place. Dort starten wir um kurz nach 11 Uhr unsere Stadterkundung in der Binnenbucht vorbei am Finanzdistrikt, den alten Pubhäusern, der Raffles Landing Site und weiter vorbei am Singapore River. Wir sehen den Wasser speienden Löwen im Merlion Park und das Riesenrad Singapore Flyer, die Doppelhelix-Brücke und natürlich das mächtige Marina Bay Sands Hotel mit dem gewaltigen Pool auf dem Dach. Wir gönnen uns dann die Fahrt hoch in den 57. Stock des Hotels: In der Ce La Vi Bar hauen wir unsere Verzehrbons von 2 mal 20 Singapore Doller für ein 12-Euro-Bier und zwei zusammen ebenso teure Säfte raus. Eigentlich bezahlen wir aber nur für den Hammer-Blick. Wieder unter bewundern wir noch den Lamborghini-Fuhrpark und einen Rolls Royce. Dann spazieren wir weiter zu den Gardens by the Bay. Diese Welt bestehend aus echten und künstlichen Pflanzen ist echt der Knaller - nur der Weihnachtsmarkt kickt uns am dritten Advent bei inzwischen mehr als 32 Grad nur so halb. 



Dafür liebt unsere Neunjährige den Children’s Garden mit einem Super-Splashpad und einem Abenteuerweg. Nach Sonnenuntergang erleben die Gardens by the Bay dann noch eine enorme Verwandlung: Der illuminierte Lichterwald ist wahrlich beeindruckend. Gekrönt wird dies noch von der allabendlichen Licht- und Wasser-Show in der Bucht. Bei immer noch 26 Grad, sind die Wasserspritzer in der zweiten Reihe eine willkommene Abkühlung. Bevor es zurück ins Hotel geht, schlendern wir von der Station Bayfront noch einmal durch Chinatown bei Nacht.
Tags darauf fahren wir mit der Metro zur City Hall: Wir spazieren bei erneut sehr warmen 30 Grad vorbei an Dhoby Ghaut zur Orchard Road, wo wir einheimisches Gebäck lunchen und die Concorde Mall besuchen. Anschließend besichtigen wir das ehemalige Fort Canning mitsamt toller Parkanlage.

Little India entdecken mit Monsterdaytours

Ein weiteres Highlight in dieser asiatischen Metropole ist der Stadtteil Little India. Dort starten wir vom Ausgang E der Metro-Station Little India zur Free Guided Tour durch das Viertel mit Monsterdaytours - eine sehr empfehlenswerte Erfahrung. Unser Guide Belle startet um 9:30 Uhr mit einer etwa 30-köpfigen Gruppe zu rund zwölf Stationen und blickt mit uns hinter die Kulissen dieses spannenden Quartiers: Sie berichtet über die Anfänge Singapurs als freie Hafenstadt unter Gründervater Stamford Raffles. Wir erfahren, dass das indische Viertel eigentlich neben dem heutigen Chinatown geplant war. Aber die fruchtbaren Büffelweiden zogen die Nord- und Südinder dann zum heutigen Standort. Daran erinnern noch viele Straßennamen wie etwa die Buffalo Road. Belle berichtet über Hawker Centres - meistens halboffene Gebäude in denen gleich mehrere Garküchen so ziemlich alles anbieten was die asiatische Küche zu bieten hat. Sie erklärt uns vieles über die Vielfalt der Inder und die Hindu-Kultur, die wir mit einem Besuch des Sri Veeramakaliamman Tempels hautnah erleben. Ganz klar, dass wir abends indisch essen im Banana Leaf Apolo, eine echt scharfe Angelegenheit.

Parallelwelt Sentosa

Unser letzter Ausflug in Singapur führt uns auf die im Süden vorgelagerte Insel Sentosa. Von den Metro-Station Harbour Front spazieren wir über den Boardwalk auf die Vergnügungsinsel und fotografieren uns durch das Singapur-Disneyland. Bei angenehmen 29 Grad und Wolken buchen wir für umgerechnet für 55 Euro vier Skyrides und vier Abfahrten für The Luge. Wie beim ersten Mal im neuseeländischen Queenstown ist dieses Seifenkisten-Downhill eine Riesengaudi. Anschließend spazieren wir noch zum Siliso Beach, der uns aber mit den vielen Dickschiffen in der Straße von Singapur nicht wirklich zum Baden reizt. Abends um 20 Uhr besichtigen wir die eindrucksvolle Crane Dance Show vor Sentosa zu sehen - nur 10 Minute lang, aber sehr imposant. An die Show vor dem Hotel Marina Bay Sands reicht sie aber nicht heran.
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