Kroatien: In Rovinj wird die Lobby zum Spielpark

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Wir erreichen Rovinj nach einer etwa 90-minütigen von Icici in der Kvarner Bucht über den Ucka-Pass. Auch hinter dem 5.060 Meter langen Tunnel, der als Wetterscheide gefürchtet ist, scheint die Sonne. Nach nicht einmal 90 Minuten erreichen wir das Hotel Amarin bei Rovinj, das besonders auf Familien spezialisiert ist.



Die Lage auf einer kleinen Halbinsel mit Blick auf Rovinj ist ein Traum, das Zimmer top, das Konzept und Infrastruktur für Kinder durchdacht und einige Extras einfach sehr aufmerksam. Der Knaller ist der zweigeschossige Netz-Spielpark in der Lobby, in dem Kids locker den halben Urlaub verbringen könnten. Mindestens ebenso cool findet Emmy die Steckwand im Hotelzimmer. Zudem gibt es einem großen Kinderbereich mit Schaukelpferden sowie Forschungs- und Entdeckungsspielen. Gemeinsam mit den Animateuren basteln die Kinder Traumfänger, malen Bilder und die Größeren messen sich an der Playstation oder beim Tischtennis.

Obwohl das Wetter bei strahlend blauer Himmel und 20 Grad vor Ostern sehr angenehm ist, sind die Außenpools des Hotels vor Ostern noch geschlossen. Die Adria ist mit ihrem kristallklaren Wasser bei 15 Grad eher etwas für Mutproben - aber durchaus mal kurz schwimmbar. Anschließend helfen die tollen Indoorpools des Hotels wieder beim Aufwärmen. Nicht zuletzt sorgen die leckeren Buffets dafür, dass man sich im Amarin schnell wohlfühlt - insbesondere für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten. Leider hielt der Service nicht immer mit der Güte des Restaurants Schritt. Aber das tat den Mahlzeiten nicht wirklich einen Abbruch.



Nicht entgehen wollen wir uns eine Wanderung in die etwa vier Kilometer entfernte Altstadt von Rovinj, die wir von unserem Hotelzimmer bereits sehen können. Nach dem Frühstück brechen wir um 9:45 Uhr brechen wir zu Fuß auf. Eine Dreiviertelstunde später sind wir im Hafen, essen bei Top-Wetter ein Nusseis und schauen den Fischern beim Flicken ihrer Netze zu. Hier legt übrigens auch die Fähre nach Venedig ab, das gegenüber von Rovinj auf der italienischen Seite der Adria liegt. Anschließend spazieren wir durch das Altstadt-Gässchen Grisia hoch zur Kirche der heiligen St. Euphemia, wo wir den Kampanile besteigen. Dort erwartet uns ein toller Blick auf die Bucht, die vorgelagerten Inseln und - auf unser Hotel. Nachdem wir zum Mittagessen wieder dort sind, machen wir es uns am Nachmittag in der Sonne auf den Liegen bequem.
Heute geht es für uns aus Rovinj ins etwa 50 Kilometer entfernte Glavani im Inland Istriens. Wir erreichen Glavani um 11:30 Uhr nach Fahrt über die urige Landstraße bei leichter Bewölkung und 20 Grad. Dort fühlen wir uns schnell wohl: Der Londoner Hippie und Chef des Parks, Nigel, legt uns die Montur an und wir klettern die gelbe, blaue und schwarze Route des Parcours. Nach einem Snack trauen wir noch über die Ziplines und die Erwachsenen dürfen noch die Teufelsbrücke überqueren - unter anderen per Einrad und auf einer Slack Line: saugut. Wir ersparen uns die überdimensionale 3G Schaukel, die bei anderen Familien sehr gut ankommt. Nach rund vier Stunden sind wir happy, etwas platt und erachten den Preis von insgesamt 50 Euro als angemessen für dieses tolle Erlebnis bei einem super Gastgeber. Nigel, der den Park 2011 eröffnet und mit viel Liebe weiterentwickelt hat, werkelt schon wieder an neuen Attraktionen. In den folgenden Tagen nutzen auch in Rovinj wieder die Gelegenheit, um zu klettern. Denn ebenso wie die Kvarner Bucht ist auch die Adriaküste ist mit ihren Felsen etwas für Kletter-Kids.rien‎">Glavani

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