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Familienurlaub im Schwarzwald

Berghotel Mummelsee

Im Berghotel Mummelsee benötigen wir wir keine Eingewöhnungszeit. Nach Schulschluss sind wir freitags binnen zwei Stunden vom Rhein-Main-Gebiet in Seebach und beginnen unseren Familienurlaub im Schwarzwald.

In diesem gut geführten Hotel mit seiner Mischung aus Tradition und Moderne fühlen wir uns schnell wohl bei unserem Familienurlaub im Schwarzwald. Um kurz nach 14 Uhr starten mit der ersten Erkundungstour entlang des Kunstpfades am Mummelsee. Das Gewässer selbst können wir kaum erfassen, den nachdem wir hinter Bühl auf die Schwarzwaldhochstraße gefahren sind, befinden wir uns im dicksten Nebel - und der wird an diesem Wochenende unser ständiger Begleiter bleiben. Wir ahnen nur, wie schön der See sein dürfte wenn die Sonne sich auf ihm spiegelt oder die Sterne funkeln. Aber an diesem Wochenende sind wir froh, die Meerjungfrau dicht am anderen Ufer halbwegs erkennen zu können.
Wir kümmern uns nicht drum und erklimmen über den Katzenkopf die Hornisgrinde, den höchsten Punkt im nördlichen Schwarzwald. Auf dem Hochmoorplateau sehen und lernen wir einiges über die hiesige Flora und Faune. Über die Güte des Ausblicks in die Region lässt sich an diesem Spätnovembertag indes nur spekulieren. Mehr als wohlwollende 50 Meter sind nicht drin - so was haben wir im Wortsinne noch nicht gesehen. Über den Dreifürstenstein wandern wir zurück zum Berghotel am Mummelsee, wo wir um kurz vor 17 Uhr mit Einbruch der Dunkelheit ankommen. Ein leckeres Vier-Gänge-Menü krönt das tolle Erlebnis.

Tags drauf feiert die Mutter der Kompanie Geburtstag - vermutlich mal wieder der 29.. Zur Feier des Tages haben wir gute Beine und marschieren nach einem tollen Frühstück inklusive Geburtstagstorte um kurz nach 10 Uhr los. Es geht zunächst zum Seibelseckle, dann bergauf durch das Stauwasser zum Kieneck und dann ostwärts zum Hinterer Brand. Wir verlaufen uns einmal anständig, ehe wir über den Balzgänger zum Ochsenstall marschieren. Unsere Nachwuchskraft schwankt zwischen Begeisterung und kurzzeitigen Nölanfällen. Doch spätestens mit den Wienern in der Hütte am Ochsenstall kehrt die Kraft zurück. Über verschlungene Wege haben wir fast drei Stunden bis hierher gebraucht. Der weniger abenteuerliche Rückweg über Kleines Muhr und Horngasse zurück zum Mummelsee geht wesentlich fixer. Um 16 Uhr sind wir nach gut 19 Kilometern - der präzisen neuen Garmin-Laufuhr sei Dank - zurück und verhören die restlichen Obsttorte. Spätestens nach dem Super-Dinner sind wir wieder fit. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang im Dunkeln - der See liegt weiter unter einer geheimnisvollen Nebeldecke.

Etwas mehr von sich gibt der Mummelsee am Sonntag von sich Preis.Wir können tatsächlich noch einmal über den See blicken - und er ist wesentlich kleiner als erwartet. Nach dem erneut sehr leckeren Frühstück drehen wir noch eine Runde mit Blick auch die Hornisginde. Gegen Mittag decken wir uns noch in der angrenzenden Bäckerei mit Holzofenbrot und Schmalz ein und brechen wieder gen Norden auf, wo wie das Wochenende mit einem Besuch des Heidelberger Weihnachtsmarktes ausklingen lassen.

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