so planen wir unsere reisen

Reiseplanung: Wohin soll es gehen

Da wir recht deckungsgleiche Vorstellungen von einem tollen Urlaub haben, fällt es uns nicht schwer, uns auf ein Reiseziel zu einigen. Der Planet ist ja groß genug. Allerdings schränken die Schulferien die Reisefreiheit von Eltern schon ein Stück weit ein: Oster- und Herbstferien sind mit nur zwei Wochen für Fernreisen mit großem Zeitunterschied einfach zu kurz. In den Sommerferien fallen einige Länder auf der Südhalbkugel raus, weil uns das Klima im dortigen Winter einfach zu ungemütlich ist. Schlechtes Wetter haben wir zu Hause genug.

Wenn das Ziel feststeht: Hotel- und Routenplanung

Was dann folgt, ist faire Arbeitsteilung: Flug- und Hotelauswahl sind Frauensache. Undenkbar dass der Herr im Haus ein Hotel aussucht, dass dann vor Ort durchfällt. Das will niemand! Dieser Auswahlprozess kann dauern. Es wird verglichen, abgewogen und spekuliert, dass Preise noch mal fallen. Trotzdem sollte frühzeitig gebucht werden, weil dann die Konditionen prinzipiell besser sind. Männersache sind dann die Buchungen, die Routenplanung und die Reisetaktik. Wie viele Kilometer und welches Programm können und wollen wir uns zumuten? Wann nehmen wir mal Tempo raus? Was dürfen wir uns auf keinen Fall verpassen?

Unterkünfte buchen

Zumeist buchen wir nur die erste bzw. die ersten beiden und vielleicht die letzte Unterkunft vorab. Nach einem Transatlantikflug mit Autoübernahme möchten wir kein Hotel mehr suchen. Ansonsten lassen wir uns entlang der groben Route gerne treiben.

Ich packe meinen Koffer...

Zwei Tag vor der Abreise geht es ans Kofferpacken. Hier haben wir schon einige Varianten durch. Bewährt hat sich die folgende: Jeder legt sich seine Sachen raus und die Mutter packt alle Koffer dann alleine. Denn wenn im Urlaub etwas im Koffer gesucht wird, werde sie ohnehin stets gefragt, wo was ist. Diese Variante erspart viel Zeit und Nerven.

Deshalb mischen wir den Kofferinhalt

Noch ein Tipp zum Kofferpacken: Risiken streuen! Uns ist es leider schon ein paar mal passiert, dass ein Koffer nicht den gleichen Flieger wie wir genommen hat. Somit standen wir ohne Kleidung da. Aus diesem Grund mischen wir die Koffer stets etwas mit all unserer gemeinsamen Wäsche. So haben wir stets ein paar Tagessätze an Klamotten pro Koffer, falls ein anderer mal auf der Stecke bleibt.

Tipps für das Leben aus dem Koffer

Da wir meistens aus dem Koffer leben, wird so gepackt, dass es nicht das große Wühlen und Suchen entsteht: Also Kleinteile wie Unterwäsche und Socken in Wäschenetze oder in die Kofferabtrennungen. Schuhe in Beutel, um Schmutz und Laufschuh-Gerüche nicht im ganzen Koffer zu verteilen. Damit die Wäsche auch noch einigermaßen gut riecht, bekommt jeder Koffer noch ein Lavendelsäckchen.

Kabelsalat vermeiden

Noch ein Tipp für Ladekabel und Adapter. Da es mittlerweile so einige Kabel sind, die man benötigt, haben wir stets zwei Taschen für Ladekabel dabei. Diese sind mit dem Inhalt beschriftet bzw. der Inhalt ist inzwischen gelernt. Auch hier gilt: Alles, was halbwegs automatisch funktioniert und somit Zeit spart, ist willkommen. Zudem haben wir schon auf vier Kontinenten dieser Erde Adapter verloren. Das soll nun mit etwas Disziplin nicht mehr passieren.

Wohin mit der Schmutzwäsche?

Benutzte und dreckige Kleidungsstücke wandern bei uns in alte Kopfkissenbezüge, da Schmutzwäsche in Plastiktüten – besonders in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit – ein regelrechtes Eigenleben entwickeln kann. Dann gilt: Weißwäsche ins weiße Kopfkissen, Buntwäsche ins farbige Kopfkissen. Das mag zunächst spießig klingen, dient aber der Ordnung und spart Zeit beim Waschen. Man möchte im Urlaub ja nicht mehr Zeit als nötig mit der Waschmaschine verbringen.

Unterwegs waschen spart Gewicht

Zumeist haben wir auch auf längeren Reisen nur Kleidung für etwa zehn Tage dabei. In erster Linie gut waschbare Klamotten, die auch geeignet für den Trockner sind. Denn gerade ein tropischen Ländern wartet man oft vergeblich, dass Wäsche auf der Leine trocknet. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man sich seine Wäsche überall in der Welt waschen bzw. waschen lassen kann. Und nicht nur einmal haben wir uns bewusst für ein B&B entschieden, bei dem wir eine Waschgelegenheit hatten. Denn erstens verringert dies das Gewicht, zweitens fängt der Koffer nicht an, unangenehm zu riechen an.

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